Veröffentlicht von Doris Hüls am Di., 22. Mai. 2018 17:30 Uhr

Das „Center for the Study of Global Christianity“ hat Zahlen für alle Kontinente der Erde ermittelt. Demnach bleibt der prognostizierte Anteil der Christen an der Weltbevölkerung in den 50 untersuchten Jahren nahezu gleich, nämlich  genau ein Drittel (wobei sich in den Jahren sowohl die Anzahl der Christen als auch die Weltbevölkerung jeweils mehr als verdoppelt haben).

Sehr unterschiedlich verhält es sich allerdings auf den verschiedenen Kontinenten: Besonders Afrika und Asien verzeichnen einen Zuwachs an Christen, Australien und die amerikanischen Kontinente einen Rückgang. In Europa trügt die Statistik ein wenig, da durch den Wegfall des eisernen Vorhangs die Ostkirchen zurück in die Statistik fanden. Auch hier wenden sich die Menschen tendenziell von den Kirchen ab.

Der Zuwachs geht vor allem auf das starke Wachstum der Pfingstkirchen zurück. Die Anzahl ihrer Anhänger ist in Afrika innerhalb von fünf Jahrzehnten zwölf mal so groß geworden, in Südamerika 16 mal so groß und in Asien sogar 18 mal so groß wie 1970.

Im abgebildeten Zeitraum hat sich der prozentuale Anteil der Muslime auf der Welt von einem Siebtel zu einem Viertel der Weltbevölkerung erhöht. Dagegen ist weltweit der Anteil von Atheisten und Agnostikern von 19,2% auf 10,7% deutlich gesunken.

von Simon de Vries

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