Veröffentlicht von Doris Hüls am Di., 22. Mai. 2018 18:12 Uhr

„Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.“ (aus Psalm 73)

Gerne bin ich Pastorin in Nordhorn gewesen. Im September wären es 14 Jahre, die ich mit und in der Gemeinde gelebt habe. Zunächst war ich für die Kreuzkirchengemeinde mit einer halben Stelle zuständig, dann zusätzlich mit einer weiteren halben Stelle für die damalige Christuskirchengemeinde. Als die Gemeinden fusionierten und wir eine halbe Stelle in Nordhorn streichen mussten, kam für mich neben der Gemeinde die Beauftragung im Kloster Frenswegen dazu.

Mit Dankbarkeit blicke ich auf viel Stärkendes und Gemeinschaftsstiftendes zurück: Besuche, die ich machen durfte, manche Begleitung am Grab und am Krankenbett. Ich danke für alles Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, für kritisch-konstruktive theologische Gespräche, für die Gemeinschaft auf den Gemeindereisen nach Ostpreußen, für die Konfirmanden, die ich begleiten durfte und die Kinder, die ich taufen konnte, für Gottesdienste mit Orgel, Posaunenchor und der Lutherischen Kantorei und für viele wegweisende ökumenische Begegnungen.

Dem Büchermarkt-Team wünsche ich weiterhin viel Freude und Erfolg bei der Arbeit und den Pfadfindern immer ein wärmendes Feuer auf einem Zeltlager und genug zu Essen im Hordentopf.

Fragen nehme ich mit: Wie gestalten wir Kirche in den nächsten Jahrzehnten? Wie leben wir Gemeinschaft Jesu Christi in einer Gesellschaft, in der der christliche Glaube nicht mehr selbstverständlich ist? Ich wünsche meinen KollegInnen hier in Nordhorn und den Gemeinden Gottvertrauen und Gottes Segen.

Über Besuch in der Superintendentur in der Leeraner Altstadt freue ich mich. Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne ist eine Köstlichkeit und auch Sie werden mich sicher immer mal wieder in Nordhorn sehen. Leer ist nicht weit!

Auf Wiedersehen! Herzlichst, Christa Olearius

Kategorien Gemeindeleben