Veröffentlicht von Doris Hüls am Mi., 21. Nov. 2018 12:22 Uhr


Auf Einladung der Klausheider Pastoren haben sich am 24.10.2018 ca. zehn VertreterInnen verschiedener Institutionen aus dem Dorf versammelt, um einen Austausch über die Entwicklung und die Zukunft des Standortes Klausheide zu beginnen. Dabei wurde in produktiver und sehr offener Gesprächsatmosphäre deutlich, dass es gute Angebote (z. B. Programme für Kinder und Jugendliche im Kühlhaus) vor Ort gibt, aber vieles auch besser verknüpft und verbunden werden könnte.

Nicht nur die Kirchen haben immense „Nachwuchsprobleme”, sondern auch die Vereine vor Ort konkurrieren mit Angeboten in Nordhorn, wo viele Jugendliche in Schul- und Freizeitaktivitäten eingebunden sind. Es wurde weiterhin kritisch angemerkt, dass das ehrenamtliche Engagement zurückgeht und auch ein gut geplantes und liebevoll organisiertes und finanziertes Heideblütenfest in diesem Jahre auf wenig Resonanz traf.

Auch die kirchliche Arbeit wird unterschiedlich bewertet. Ein von den Kirchengemeinden während des Gemeindefestes hundertfach verteilter Fragebogen wurde nur von ungefähr 20 Personen beantwortet. Die Kommentare ergaben, dass die Gemeinschaft vor Ort als weniger stark empfunden wird und es wurde bemängelt, dass zu viele „ihr eigenes Süppchen” kochen.

Als ein erstes ermutigendes Ergebnis wurde festgehalten, bis zum Frühjahr eine Webseite zu entwickeln, die über alle Angebote in Klausheide informiert. Auch das Gemeindefest zur Einweihung des Dorfplatzes, der nun mit deutlich mehr Leben gefüllt werden muss, wurde von den Teilnehmenden als ein wiederholenswertes Gemeinschaftsprojekt bewertet. Die Kirche zeigte sich an diesem Abend offen dafür, den Prozess mitzubegleiten und auch Raum dazu zur Verfügung zu stellen, wenn dieses zukünftig gewünscht wird.

von Thomas Kersten

Kategorien Gemeindeleben